Was kann so eine Website kosten? In diesem Ratgeber lernst du, welche Arten von Websites es gibt und was die wichtigsten Kosten sind, die du berücksichtigen solltest. Außerdem lernst du gängige Systeme wie Websitebaukästen oder Content-Management Systeme kennen.
Welche Arten von Websites gibt es?
Websites lassen sich in mehrere Kategorien einteilen, die maßgeblich den Aufwand und Kosten bestimmen. Hier stelle ich dir 6 Arten von Websites vor, die sich in ihrem Umfang ganz gehörig unterscheiden.
1. One-Pager
Ein One-Pager fasst alle Informationen zu deinem Produkt oder Angebot kompakt auf einer Seite zusammen.
Der Vorteil: minimaler Aufwand, minimale Kosten. Du kannst praktisch in wenigen Stunden damit Online gehen.
Allerdings hat so ein One-Pager auch etliche Nachteile und passt nicht zu jedem Angebot. Für SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist dieses Set-up ungeeignet. Willst du also von deiner Zielgruppe gefunden werden, ist ein One-Pager nicht zu empfehlen.
Ein guter Anwendungsfall für einen One-Pager wäre eine Portfolio-Website oder eine private Website bzw. Hobbyseite. One-Pager stellen in vielen Fällen auch eine super Übergangslösung dar. Zum Beispiel während der Entwicklung von Angeboten oder als attraktiver Platzhalter bis zum Launch einer umfnagreicheren Unternehmenswebsite.

2. Blogseite/Affiliate-Seite
Eine Seite, auf der nicht verkauft wird und auch keine Leistungen präsentiert werden, lässt sich relativ einfach implementieren. WordPress ist eine der beliebtesten Plattformen, um einen Blog aufzusetzen. Oft werden in Blogs Werbung oder Affiliate Links zur monetarisierung genutzt.
Ein Beispiel wäre ein Blog rund ums Thema “Besser schlafen”, in dem Matratzen oder Bettdecken beworben werden.

3. Einfache Unternehmenswebsite
Eine einfache Unternehmenswebsite besteht aus mehreren Unterseiten, auf denen Leistungen präsentiert werden. Diese Seiten werden meistens mithilfe eines CMS (= Content Management System) implementiert und haben einen überschaubaren Funktionsumfang.
Diese Seiten eignen sich für viele kleine und mittlere Unternehmen im B2B oder B2C Umfeld.

4. Komplexe Unternehmenswebsite
Für größere Unternehmen können Websites deutlich an Komplexität zulegen. Diese Seiten haben oft umfangreiche News- bzw. Blogbereiche, sind in mehreren Sprachen verfügbar und benötigen Integrationen für Newslettersysteme, ERP-Systeme oder Login-Bereiche.
5. Online-Shop
Komplexer wird es, wenn über die Website verkauft werden soll. Um einen erfolgreichen Online-Shop zu implementieren, ist mindestens ein Shop-System wie Shopify, Shopware oder WooCommerce zu empfehlen.

6. Plattform/Web Applikation
Plattformen bzw. Web Applikationen benötigen umfangreiche Mitgliederbereiche, Profile und Funktionen. Hier ist nahezu immer ein individuelles Design bzw. eine individuelle Programmierung notwendig. Diese Art von Website zählt zu den aufwendigsten und teuersten Varianten.

Zwischenfazit
Website Kosten lassen sich definieren über die Art der Website. Während One-Pager und Portfolio-Seiten oder Blogs sich meistens schnell und einfach umsetzen lassen, weisen Unternehmensseiten, Online-Shops oder Webanwendungen meistens höhere Komplexität auf. Die Kosten für diese Arten von Websites unterscheiden sich daher deutlich.

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Was sind die wichtigsten Website Kosten ?
Mit folgenden Kostenpunkten kannst du praktisch immer rechnen:
- Technische Kosten: Kosten für Domain, Hosting, CMS, Plugins, Lizenzen, SSL-Zertifikat
- Inhaltliche Kosten: Kosten für Design, Grafiken, Templates/Themes, Texte und Fotos
- Rechtliche Kosten: Kosten für juristische Beratung (Impressum, Datenschutz, AGBs)
- Kosten für Funktionsumfang: Funktionsumfang und Features bestimmen den Preis deiner Seite
- Kosten für Know-How: Je komplexer deine Anforderungen und Vorstellungen, desto mehr Know-How wird benötigt.
Website-Systeme im Vergleich
Grundsätzlich hast du 3 bewährte Methoden zur Verfügung.
Methode 1 – Website-Baukasten
- geeignet für One-Pager, Portfolio-Websites, Hobby-Seiten und sehr einfache Unternehmensseiten
- Vorteile: keine Programmierkenntnisse notwendig, überschaubare Kosten
- Nachteile: Begrenzte Anpassungen; begrenzter Funktionsumfang
Beispiele: Wix.com, Squarespace, Jimdo

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Methode 2 – CMS/Shopsystem
- geeignet für die meisten Unternehmenswebseiten und teilweise auch für Online-Shops
- Vorteile: hohe Flexibilität im Umfang und in der Gestaltung, Hosting frei wählbar
- Nachteile: stark schwankende Kosten, technisches Know-How notwendig
Beispiele: WordPress, Joomla, Typo3

Exkurs: Hybride Systeme
Neben vollumfänglichen CMS-Systemen wie WordPress und DIY-Baukästen wie Squarespace gibt es noch die Kategorie der Pagebuilder. Dazu zählt z.B.: Webflow. Webflow ist ein System, das die einfache Bedienung eines Bauskastens mit der Anpassungsfähigkeit eines CMS kombiniert.
Das System wird immer beliebter und eignet sich für die meisten Unternehmenswebsites.
Methode 3 – Individuelle Programmierung
- geeignet für spezielle Anforderungen und Plattformen bzw. Web Applikationen
- Vorteile: Zusammenarbeit mit spezialisierten Dienstleistern
- Nachteile: teuer, für viele Anwendungsfälle nicht notwendig
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Und was kostet jetzt eine Website?
Pauschal nicht zu beantworten.
Denn die Kosten hängen von der Art der Website ab und können stark variieren.
Während One-Pager oder sehr einfache Firmenwebsites bereits ab 1.000 € starten, können komplexere Unternehmenswebsites schnell 10.000 € aufwärts kosten. Online-Shops und Web-Anwendungen kosten natürlich noch mehr.
Hinzu kommen laufende Kosten für Shop-Systeme, Hosting, Wartung und laufende Entwicklung.
Website erstellen lassen oder selbst erstellen?
Vor allem die Website-Baukästen laden Laien dazu ein, selbst eine Website zu erstellen.
Zu empfehlen ist das in den meisten Fällen nicht (außer natürlich, du hast das Know-How).
Wenn du aber viel länger dafür brauchst, als wenn die Arbeit einem Profi überlässt, und am Ende noch ein schlechteres Ergebnis produzierst, dann solltest du dich Fragen, ob das der Beste Investment deiner Zeit ist.
Die Erfahrung zeigt: mit einem Profi an der Seite spart man sich am Ende jede Menge Ärger und kommt sogar schneller ans Ziel.
Selbst mit kleinen Budgets lassen sich tolle Websites umsetzen.
Website Kosten im Vergleich*
| Website-Art | Komplexität | Geeignetes System | Preise |
| One-Pager, Portfolio, Hobby, Blog | einfach | Websitebaukasten, CMS | 1.000 – 3.000 € |
| Einfache Unternehmensseite mit mehreren Unterseiten | einfach-mittel | CMS | 5.000-10.000 € |
| Komplexe Unternehmensseite mit Extras | mittel-hoch | CMS | 6.000-12.000 € |
| Online-Shop | mittel-hoch | Shopsystem | 10.000-20.000 € |
| Web-Anwendung/Plattform | hoch | individuelle Programmierung | ab 20.000 € |
* Die genannten Preise sind grobe Schätzungen. Je nach Umfang, Inhalten und Anforderungen kann der Aufwand deutlich variieren. Die Angaben beziehen sich auf Freelancer-Projekte – Agenturpreise liegen meist höher.
Du brauchst eine Kostenschätzung für dein Projekt?
Hier entlang – ich berate dich zu Umfang, Systemen und Ablauf.
Website Kosten Beispiele – So könnte dein Projekt aussehen**
Beispiel 1: Einfache Website für ein Yoga-Studio
Ein Yoga-Studio möchte eine einfache Website, um Angebote zu präsentieren. Dafür sind die Seiten Home, About, Angebote und Kontakt ausreichend.
Eine grobe Orientierung:
Technik und laufende Kosten
- Hosting: 5–15 €/Monat
- Domain: 10–20 €/Jahr
- Website-Baukasten (z. B. Wix, Squarespace): 10–30 €/Monat
Design, Fotos, Texte
- Individuelles Design: 1.000 – 3.000 €
- Texte (ca. 4 Seiten): 600-1200 €
- Fotos (Stockfotos oder eigenes Shooting): 150–600 €
- Setup/Umsetzung: 1.000 – 2.500 €
Projektdauer: 1–3 Monate
Gesamtkosten: ca. 2.500–5.000 €
Beispiel 2: mittelkomplexe Unternehmenswebsite für einen Energieanbieter
Ein Energieunternehmen möchte eine neue Website zur Präsentation der Unternehmensleitungen. Dafür wird ein CMS-System und mehrere Unterseiten notwendig. Da die Seite auch in Suchmaschinen gut gefunden werden soll, ist ein Ratgeber-Bereich notwendig, um relevante Suchanfragen abdecken zu können. Zusätzlich dienen Case Studies und eine About-Seite als Trust-Faktor.
Technik und laufende Kosten
- Domain: ca. 30 €/Jahr
- Hosting: ca. 50 €/Monat
- CMS (z. B. WordPress + Premium-Theme): 100–300 € einmalig
- Plugins (SEO, Sicherheit, Formulare etc.): 50–500 € einmalig
Design & Inhalte
- Individuelles Design: 2.000–5.000 €
- Texte (10+ Seiten, SEO-optimiert): 1.500–4.000 €
- Kosten für Fotos (Stock oder eigenes Shooting): 500–2.000 €
Projektdauer: 3–6 Monate
Gesamtkosten: ca. 5.000–12.000 €
Beispiel 3: Online-Shop für Bio-Produkte
Ein Unternehmen möchte einen Online-Shop zum Vertrieb von Bio-Lebensmitteln aufsetzen lassen. Die Produkte sollen in mehreren Ländern verfügbar sein (mehrere Sprachen, mehrere Währungen notwendig). Der Shop braucht ein solides SEO-Setup, um gefunden zu werden.
Technik und laufende Kosten
- Domain: 10–30 €/Jahr
- Hosting: 20–100 €/Monat
- Shopify-Installation oder WooCommerce: je nach Tarif 0–300 €/Monat
- Plugins (Mehrsprachigkeit, Währungen, SEO etc.): 200–1.500 € einmalig
Design & Inhalte
- Individuelles Design: 4.000–10.000 €
- Texte (Produktbeschreibungen, Kategorien, SEO-Optimierung): 2.000–6.000 €
- Kosten für Fotos (Stock oder eigenes Shooting): 500–5.000 €
Projektdauer: +6 Monate
Gesamtkosten: ca. 10.000–30.000 €
Das Fazit
Sehr einfache Websites gibt es bereits ab 1.500 €. Mit zunehmender Komplexität und zunehmendem Funktionsumfang steigen auch die Kosten für die Website-Erstellung. Eine einfache Unternehmenswebsite mit mehreren Unterseiten kostet zwischen 6.000 und 10.000 Euro. Dieser Umfang ist für die meisten Unternehmen im B2B bzw. B2C Umfeld realistisch.
Für komplexere Unternehmenswebsites mit ausgedehnten Funktionsumfang wie Mehrsprachigkeit, Login-Bereichen, Konfigurator, etc. solltest du mehr Budget einplanen. Gleiches gilt für Online-Shops und Web-Anwendungen.
Am besten du sprichst mit einem Profi und lässt dich unverbindlich dazu beraten, mit welchen Kosten du rechnen kannst.
**Die Beispiele orientieren sich an Angeboten von seriösen Freelancern, nicht an Agenturpreisen.
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